Sind andere Polyole genauso zuträglich für die Zahngesundheit wie Birkenzucker?

cafe--xilitol

Viele der sogenannten "Ohne Zucker" Kaugummisorten, welche zusammengesetzt sind aus anderen Polyolen und künstlichen Süstoffen, haben als Hauptingredient Sorbit welches als nicht Kariesfördend angesehen wurde. Als man den PH Wert des Zahnschmelzes mit der bekannten Methode der introralen Telemtrie maß, (PH-Wert Messung der dentalen Bakterienschicht) nahm man an daß Süßstoffe kein Karies auslösen. Diese Testreihe wurde im European University Institute (EUI) vollzogen, welches speziell hierfür authorisiert ist. Es existieren nur 4 Institute die dazu authorisiert sind (eines in der Schweiz, eines in Japan und zwei in Deutschland). Der Test gilt als erfolgreich abgeschlossen wenn nach 30 Minuten nach der Einnahme des examinierten Süßungsmittels der PH Wert des Speichels nicht unter 5.7 sinkt, was wiederum bedeutet das keine Versäuerungen stattgefunden hat die Karies auslösst. Der normale PH Wert des Speichels ist 7.
In Belize (Zentralamerika) führte man eine Testreihe durch um Sorbitol, welches viel günstiger ist, zu erforschen und um es mit Xylit hinsichtlich der Auswirkungen auf die Zahngesundheit und Karies zu vergleichen. 
Die Beobachtungsreihe verlief über 40 Monate hinweg an einer Gruppe verstäkter Konsumenten von Süßungsmitteln die stark Kariesgefährdet ist und unterdurchschnittliche dentale Assistenz beansprucht. Nach 40 Monaten erkannte man klar daß die Personen die Kaugummis mit Birkenzucker verendeten deutlich weniger Karies entwickelt hatten als diejenigen die Kaugummis mit Sorbit als Zusatz verwendeten. Es nimmt mehr Zeit in Anspruch, doch die Bakterien die Karies verursachen können Sorbit in ihrem Stoffwechsel verarbeiten, weshalb es sich nicht so für unsere Mundhygiene eignet wie Xylit, welches diesen Bakterien keine verarbeitbaren Komponenten liefert.